Schuljahr 2006

Hier finden Sie eine Auflistung unserer Aktivitäten und Projekte. Durch Anklicken der Überschrift kommen Sie zum jeweiligen Artikel.

Bei schönem Wetter fuhren wir mit der S-Bahn nach Poing und verbrachten einen wunderschönen Tag im Wildpark.

Neben einer Greifvogelschau konnten wir auch viele Wildtiere ganz aus der Nähe sehen. Die Pause auf dem tollen Abenteuerspielplatz kam uns viel zu kurz vor.
Am Donnerstag, den 19. April 2007 hatten die ersten und zweiten Klassen die Möglichkeit, in den Genuss einer Musikhörstunde zu kommen. Im Theatersaal der Grundschule an der Ichostraße wurden die Schüler von drei Musikern, die sich als Fenna, Uli und Insuk vorstellten, erwartet.

Und schon ging es los! Im Kreis klatschten, patschten, schnalzten und stampften die Kinder verschiedene Rhythmen und Takte. Dabei zeigten sie sich sehr geschickt. Mit großer Begeisterung ging es weiter. Die Kinder erlernten ein Lied, das sich im ersten Moment seltsam anhörte – SIMAMAKAA – ein Tanzlied aus Tanzania. Stück für Stück erarbeiteten wir die verschiedenen afrikanischen Wörter sowie die neue Melodie. Die Bedeutung der Begriffe wurde den Buben und Mädchen durch passende Bewegungen vermittelt und dann nachgeahmt. Gitarrenbegleitung unterstützte und erfreute zugleich. Auch hier zeigten Schüler sowie Lehrer Feuereifer. Anschließend variierten wir das Tanzlied und jedes Kind konnte mit unterschiedlichen Partnern tanzen. Danach sangen wir ein Frühlingslied, das Fenna eindrucksvoll vortrug, so dass alle sofort miteinstimmen konnten. Auch dieses gestalteten die drei Künstler und die Kinder miteinander im Kreis und untermalten es ausdrucksvoll mit Bewegungen und Pfeifen.

Viel zu schnell verging die tolle und kurzweilige Musikstunde. Alle waren sich einig, dass es sehr viel Spaß machte!
Am 19. April war es soweit, die Schuleinschreibung für die ABC-Schützen des neuen Schuljahres fand statt. Das freundliche Ichoteam half Eltern und Kindern sich leichter im bürokratischen Wirrwarr zurecht zu finden. Während die Eltern mit den Dritt- und Viertklasslehrern die nötigen Formulare ausfüllten, durften die zukünftigen Erstklässler ihre Schulreife im Schulspiel bei den erfahrenen Erst- und Zweitklasslehrern beweisen. Für das leibliche Wohl der neuen Schulfamilienmitglieder sorgten Eltern, Sponsoren und Schüler.

An Informationsständen von Mittagsbetreuung, Tagesheim, städtischer Sing- und Musikschule und Förderverein wurden alle Fragen beantwortet und bei Wunsch auch gleich Anmeldungen entgegen genommen.

Neue Projekte wurden vorgestellt, wie z.B. die Pausenhofneugestaltung und das von Antenne Bayern gesponserte Seerosenzimmer. Ein herzliches Dankeschön an dieser Stelle an Antenne Bayern und andere Förderer der Schule. Auf der Homepage der Schule konnten Eltern wichtige Termine und Informationen einsehen. Die Kinder erfreuten sich an den lebhaften Bildern aus dem Schulalltag auf der Homepage und der Diashow. Ältere Geschwister, welche die Schulanfänger begleiteten, hatten größte Freude daran, sich auf den Fotos wiederzuentdecken und erzählten munter darauf los, was sie dabei erlebt hatten.

Ein Einblick in die liebevoll gestalteten Klassenzimmer ließ die Schulanfänger sich gleich "wie zu Hause fühlen" und so warten sie schon gespannt auf diesen wichtigen Tag mit einer großen Schultüte.
Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts in den 3. Klassen unternahmen die Kinder einen Unterrichtsgang in den Wald.

Mit Becherlupen und Bestimmungsbüchern ausgerüstet, konnten die Schüler zahlreiche Tiere und Pflanzen betrachten und bestimmen. Dabei stand ihnen ein Experte vom Walderlebniszentrum zur Seite.
Auch in diesem Schuljahr kamen wir wieder in den Genuss des Filmprofis Matthias Grüneisl. Gleich nach den Weihnachtsferien war es so weit. Nach kurzen, interessanten, theoretischen Hintergrundinformationen über die Geschichte des Filmens, über die verschiedenen Kameraeinstellungen und diverse Filmtricks konnte es auch schon losgehen! An jedem Drehtag wurde das Filmteam gewechselt, so dass am Schluss jeder Schüler/in einmal Kameramann/-frau, Tonassistent/in, Aufnahmeleiter/in und Schauspieler/in sein konnte.

Zum Inhalt des Films

Den Aliens, die eigentlich einen Urlaub auf dem Planeten Mars machen wollten, ging der Sprit ihres Ufos aus. Sie mussten auf der Erde notlanden. Sie versuchten nun, nachdem sie die fremde Sprache Deutsch gelernt hatten, etwas über den Sinn des Lebens zu erfahren. Wo könnte man das besser, als in der Schule. Zur großen Begeisterung der Schüler der Ichoschule entführten sie die Lehrer, schlossen diese an die Gehirnmaschine an, um wichtige Informationen über den Sinn des Lebens zu erfahren. Die Aliens mussten leider feststellen: Auch Lehrer wissen nicht alles!

Nach einiger Zeit der Partystimmung kehrte bei allen Schülern die Langeweile ein. „Immer nur Party, das ist doch auch nichts. Wir lernen doch gar nichts mehr. Ich wünschte, die Lehrer kämen bald zurück!“

Die Schüler der 4b machten sich schließlich auf die Suche nach ihren Lehrern. Im Kellerraum der Schule fanden sie schließlich die Vermissten und befreiten sie. In der Schule nahm alles wieder seinen gewohnten Lauf. Aber was war mit den Aliens? Die mussten sich in einem Getränkemarkt das Geld für den Rückflug durch harte Arbeit verdienen.

Die Filmvorführung vor allen Kindern der Grundschule war ein großer Erfolg und die Schauspieler und das Filmteam bekamen viel Beifall und Lob.

Noch einige Stimmen:
  • „Die 10 Doppelstunden vergingen wie im Flug.“
  • „Wir leisteten wirklich viel Teamarbeit und es hat ganz großen Spaß gemacht.“
  • „Die ganze Klasse fand Matthias nett und witzig.“
  • „Übrigens: UFO heißt unbekanntes Flugobjekt.“
Wir bedanken uns ganz herzlich bei Matthias Grüneisl und bei den anderen Klassen und Lehrern, die mitgeholfen haben.

Drin, Inez, Marina, Canberk, Kübra, Oleks, Giusy, Natascha, Alex, Laura, Niki, Samuel, Rita, Nimet, Burak, Kubilay, Vanessa, Cian, Niko, Moritz, Sebastian

Spielebänder auf dem ehemaligen BUGA Gelände

 

 

Auch in diesem Jahr kam wieder eine Künstlerin aus dem K.i.d.S.-Projekt zu uns. Annalisa, eine Meeresbiologin, brachte uns zu Beginn verschiedene Dinge aus dem Meer mit, wie z.B. Muscheln, Seesterne, ein Seepferdchen, Schwämme, Korallen, ein Haifischei und sogar einen stinkenden, getrockneten Haifischkopf.

Anschließend haben wir zusammen einen echten Tintenfisch zerlegt. Wer wollte, der durfte sogar eines der acht Tentakel mit nach Hause nehmen. Einige Kinder haben sich richtig geekelt, weil alles so glitschig und schleimig war. Mit der Tinte, die im Tintenbeutel des Tintenfisches war, konnte man sogar richtig schreiben.

Und dann ging es richtig los! In verschiedenen Gruppen haben wir mit Pappmaché große Meerestiere gebaut, die wir dann mit Farbe bunt bemalt haben. Es entstanden eine Schildkröte, eine Quallenfamilie, ein riesiger Walhai, ein Fächerfisch und ein Delfin.

Es gab auch die Möglichkeit aus Ton kleine Meerestiere zu formen. Als Vorlage hatten wir verschiedene Bücher über Meerestiere, in denen wir zwischendurch immer wieder schmökern konnten. Da wir schnell gearbeitet haben, blieb sogar noch Zeit, um mit Stöcken, Draht, Muscheln, Alufolie und Krepppapier Mobiles zu basteln.

Zwischendurch hat uns Analisa eine Geschichte über Seepferdchen vorgelesen. Dabei haben wir sogar ein bisschen Italienisch gelernt, da sie das Buch auch in ihre Muttersprache Italienisch übersetzt hat. Seepferdchen heißt z.B. cavallino di mare.

Zum Abschluss zeigte uns Annalisa noch einen beeindruckenden Film über das Leben im Meer "Deep Blue".

Es war wieder ein tolles Projekt, das uns allen nicht nur viel Spaß gemacht hat, sondern bei dem wir auch so ganz nebenbei viel gelernt haben.

Vielen Dank, Annalisa!!!
Einen ganz besonderen Besuch bekamen die Klassen 3b und 4a im März: Der Musiker Andreas Knapp kam an die Ichoschule, um sein Instrument, die Tuba, vorzustellen.

Das große Instrument machte auch einen großen Eindruck auf die Kinder.

Zuerst stellte Herr Knapp sein Instrument vor, indem er es uns zeigte und dann ein paar wichtige Dinge dazu erzählte. Die Kinder konnten unter anderem erfahren, dass die Tuba zur Familie der Blechblasinstrumente gehört und dass das Instrument über 7 Meter lang wäre, wenn man alle Rohre ausziehen würde; das ist ungefähr viermal so lang wie eine Trompete. Natürlich wollten alle auch eine musikalische Kostprobe von unserem Experten haben. Zunächst wurde der Tonraum der Tuba verdeutlicht und es war allen klar: Es wird ziemlich tief bei diesem Instrument, schließlich ist es auch das tiefste Blechblasinstrument.

Ziemlich bekannt kam den Schülern dann das Stück vor, das Herr Knapp vorspielte: Es war das Thema des Elefanten aus dem Karneval der Tiere von Camille Saint-Saëns. Hier zeigte sich, dass die Schüler im Musikunterricht sehr gut aufgepasst hatten und die Melodie des schwerfälligen Elefanten-Tanzes sofort wieder erkannten. Dass die Tuba über weitere Klangspektren verfügt, bewies Herr Knapp durch seine Zugabe, einem Ragtime, der schon etwas lebendiger und frischer war als das erste Musikbeispiel.

Das absolute Highlight für die Kinder war die anschließende Testrunde, bei der einige Schüler ziemlich viel Puste brauchten, um der Tuba einen Ton zu entlocken. Wenn es nicht auf das erste Mal klappte, gab Herr Knapp wichtige Tipps zum Ansatz und machte erst einmal Trockenübungen ohne Instrument.

Die produzierten Töne und Geräusche sorgten oft für Erheiterung. Zurück blieben 40 "Tuba-begeisterte" Kinder, mit denen man ein ganzes Icho-Tuba-Orchester hätte gründen können. Man stelle sich diesen Klang vor…
Am Donnerstag, den 29.03.2007 waren die Kinder der Klassen 2a und 2b bei einer Lesung mit der Kinderbuchautorin Ursel Scheffler in der Stadtbibliothek Giesing. Diese fand im Rahmen des Kinder-Aktionsmonates "Krimi-März" statt.

Als sie zehn Jahre alt war, wollte Frau Scheffler Detektivin oder Urwaldforscherin werden. Mit 15 Jahren begeisterte sie sich für Archäologie und träumte davon, alte Maya-Tempel auszugraben oder das Skelett eines Dinosauriers zu entdecken. Sie studierte Sprachen und Literaturwissenschaften. Ihr Interesse an Kinderliteratur wurde auch durch eigene Kinder geweckt. Ursel Scheffler hat bis heute über 20 Kinderbücher geschrieben, die zum Teil in 20 verschiedene Sprachen übersetzt wurden. Ihre bekannteste Romanfigur ist sicherlich Kommissar Kugelblitz.

Wir hatten das Vergnügen einen Kriminalfall um Fritz Pommes zu lösen. Dabei trug uns die Autorin spannende und mitreißende Passagen aus dem Buch vor. Die Kinder wurden durch gezielte Fragen bei der Suche nach Lösungsmöglichkeiten zum Mitdenken angeregt und waren begeistert bei der Sache. Ein Kommentar, der zur Lösung des Falls beitrug, wurde mit einem Aufkleber des Kommissars belohnt.
Nachdem die Kinder der 3b schon einiges über das Blechblasinstrument Tuba erfahren hatten, sollten sie natürlich auch noch einen wichtigen Vertreter aus der Familie der Holzblasinstrumente näher kennen lernen. Hier bot sich die Klarinette sehr gut an. Dieses Mal musste man sich gar nicht erst einen Musiker einladen, denn glücklicherweise stand der Klasse mit Frau Egger eine waschechte Klarinettistin zur Verfügung.

Im Vergleich zur Tuba ist die Klarinette zwar ziemlich klein, besteht jedoch aus mehreren einzelnen Teilen, die erst zusammengebaut werden müssen, bevor man darauf spielen kann. Dass dies eine Kunst für sich ist, wurde den Kindern durch eine Demonstration von Frau Egger recht deutlich.

Natürlich wollten die Schüler unbedingt wissen, wie tief die Klarinette im Vergleich zu Tuba spielen kann. Leider kam sie an den Basston der Tuba bei weitem nicht heran. Beeindruckend waren aber die extrem hohen Töne, bei denen manche Kinder sogar kurz zusammenzuckten.

Anschließend trug Frau Egger ein langsames Stück von W. A. Mozart vor und eine schnelle Etüde, bei der die Finger ganz schön was zu tun hatten. Durch Hörbeispiele auf CD konnten die Kinder einen Eindruck davon gewinnen, wie ein Klarinettenchor klingt und dass Klarinettenmusik nicht immer klassisch sein muss, wie Giora Feidman mit seiner Klezmer-Musik beweist.

Ganz gespannt waren alle auf das Ausprobieren der Klarinette. Mit gespreizten Fingern und aufgeblasenen Backen wurde versucht, dem Instrument einen Ton zu entlocken, was jedoch leider nicht immer gelang. So wurde bald klar, dass das Musizieren auf diesem Instrument nicht so einfach ist, wie es meist aussieht.

Hier noch einige Bilder von den Versuchen unserer Drittklässler:
Am 22. März war die erste Klasse zur Generalprobe des Theaterstücks "Der Spatz Fritz" eingeladen.

Am nächsten Tag notierten die Kinder im Freien Schreiben begeistert ihre Eindrücke.

Hier ein paar Beispiele:
Die Klasse 3b, der Grundschule an der Ichostraße, wollte selbst erfahren, was das besondere an Verhüllungen ist. Die Schüler wählten eine ihrer Schulsachen (Beispiele: Federmäppchen, Füller, Heft, Wichtig-Mappe). Um diese zu verhüllen, suchten sie sich einen Stoff und ein Band aus. Dann ging es los.

Leider mussten wir die so schön verhüllten Kunstwerke wieder auspacken, da die Schulsachen wieder gebraucht wurden. Bei Christos und Jeanne-Claudes Verhüllungen ist es genauso. Einige Werke haben wir auf Fotos festgehalten.

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