Schuljahr 2007

Hier finden Sie eine Auflistung unserer Aktivitäten und Projekte. Durch Anklicken der Überschrift kommen Sie zum jeweiligen Artikel.

„Il matrimonio inaspettato“ stand auf dem Festspielprogramm der diesjährigen Salzburger Pfingstfestspiele. Am Muttertag bei strahlendem Sonnenschein machten sich 20 Schüler der Grundschule an der Ichostraße zusammen mit Frau Kapun (Fördervereinsvorsitzende) und Herrn Rothenaicher auf den Weg nach Salzburg , um dort - nach einer Stadtführung und der Besichtigung der Salzburger Spielstätten - am Abend der Oper von Giovanni Paisiello zu lauschen.

Stardirigent des Abends war der weltberühmte Riccardo Muti.

Gegen Mitternacht kamen wir alle erschöpft nach Hause, wo die Eltern uns bereits sehnlichst erwarteten.

Herzlichen Dank an den Verein „Kind und Opern“ und dessen Initiator Herrn Klose, der uns dieses außergewöhnliche Opernerlebnis ermöglichte.
Am 7. Mai war es endlich soweit! Der Höhepunkt des Jahres stand vor der Tür - der gemeinsame Schullandheimaufenthalt der vierten Klassen! Schwer bepackt und wahnsinnig aufgeregt traten wir die spannende Reise mit dem Zug nach Jettenbach an. Begleitet wurden wir von unseren Klasslehrerinnen Frau Meier und Frau Egger. Frau Kurz und Frau Anschütz-Hartmann vom Tagesheim fuhren als zusätzliche Unterstützung mit. Beiden ein herzliches Dankeschön für ihren Einsatz und ihre Hilfe! Quartier bezogen wir auf dem Obermeierhof, einem urigen, umgebauten Bauernhof, der neben Schulklassen oft Pfadfindergruppen beherbergt. Petrus bescherte uns die ganzen drei Tage ein richtiges Traumwetter, so dass wir die meiste Zeit im Freien verbringen konnten. Unsere vielfältigen Unternehmungen haben wir in Tagesberichten zusammengefasst. Seht selbst!
Im Rahmen der Mozart-Projektwoche stellten wir in der Schule selbst Mozartkugeln her, die wir unseren Müttern dann zum Muttertag schenkten. Die Pralinen schmeckten wirklich lecker und es war gar nicht schwer.

Vielleicht möchtest du es ja auch mal probieren!

Hier ist das Rezept dazu
Tag der offenen Tür

Am Samstag, den 26. April öffneten wir unsere Türen für Eltern, Freunde und Förderer der Ichoschule. Die Gäste konnten sich einen Einblick über zwei wichtige Punkte unseres Schulprogrammes verschaffen. So wie an den regelmäßig stattfindenden Gestaltungstagen entstanden in den Klassen verschiedene Kunstwerke in unterschiedlichsten Techniken. Als Ausgleich stand für die Kinder dann in der Turnhalle eine große Bewegungsbaustelle bereit. Auch der Multimediaraum war für Interessierte geöffnet, die sich dort nach Herzenslust durch unsere Homepage klicken konnten. In den Räumen der Mittagsbetreuung konnten sich die Besucher an einem reichhaltigen Buffet erfreuen, das der Förderverein gezaubert hatte.
"Mozart macht Schule"

In der Projektwoche vom 21.- 25. April drehte sich an der Ichoschule alles um Wolfgang Amadeus Mozart. Alle Klassen beschäftigten sich mit dem Leben und den Werken des genialien Musikers und Komponisten. Am Dienstag, den 22. April bekamen wir dann hohen Besuch: Wolfgang Amadeus Mozart, seine Schwester Nannerl und Constanze Weber, seine Verlobte stellten sich in allen Klassen vor und erzählten von sich und dem Leben in der damaligen Zeit. Die drei ausgebildeten Sängerinnen sangen und musizierten mit den einzelnen Klassen zu Mozarts "Kleiner Nachtmusik". Besonders beeindruckend war eine Fechtszene, welche die Gäste uns zum Schluss noch vorspielten. Am Ende der Projektwoche hatten wir die Gelegenheit ein Mozart-Abschlusskonzert im Anton-Fingerle-Zentrum zu besuchen.
Am 22. April besuchten die beiden vierten Klassen das Theater "Die Wolpertinger". Die Viertklässler berichten: "Auf dem Programm stand ein Theaterstück zur Münchner Stadtgeschichte: "Am Anfang war die Isar". In dem kleinen Theatersaal nahmen wir auf Sitzkissen in unmittelbarer Nähe zur Bühne Platz. Wir waren alle sehr gespannt und fragten uns: Was wird uns hier erwarten? Zunächst sahen wir nämlich nur mit braunem Stoff überzogene Tische, die stufenförmig angeordnet waren. Ein blaues Tuch lag in der Mitte - es stellte die Isar dar. Bald darauf betrat eine Frau in einem mittelalterlichen Kostüm die Bühne. Es war die Puppenspielerin und gleichzeitig auch die Erzählerin Gina Gonsior. Durch die eingespielte mittelalterliche Musik wurden wir direkt in die Vergangenheit versetzt.

Im Laufe der Geschichte veränderte sich die Bühne immer wieder und mehrere Holzpuppen in mittelalterlicher Kleidung erzählten die Entstehungsgeschichte der Stadt München. Besonders lustig war es, dass jede Puppe mit ihrem eigenen Dialekt sprach. So erfuhren wir viele interessante, aber auch lustige Dinge von der Ansiedlung der Benediktinermönche am Isarhochufer bis hin zur Stadtgründung durch Heinrich den Löwen.
Um das Ambiente des Seerosenzimmers perfekt zu machen, setzten sich die vierten Klassen am 2. Gestaltungstag dieses Schuljahres kreativ mit dem Thema "Tiere am Teich" auseinander.

Gearbeitet wurde mit verschiedensten Materialien, die der Fantasie keine Grenzen setzten: Zuckerkreide auf Tonpapier, Wasserfarben, Glitzerstiften, Wachsmalkreiden und unterschiedlichen Papiersorten, die für Collagen verwendet wurden.

Entstanden sind kleine Meisterwerke, die nun das Seerosenzimmer schmücken und dessen Thema stimmig abrunden.
Am Dienstag, den 15.04.08 ging die ganze Grundschule in den Rio-Filmpalast um sich den Film "Die drei Räuber" anzusehen.

Wer war dabei?

Die ganze Ichoschule, das heißt alle Kinder, alle Lehrer und alle Tagesheimerzieher.

Worum ging es?

Drei schreckliche Räuber entführen das Waisenkind Tiffany aus einer Kutsche. Dem Mädchen gefällt es bei den Räubern sehr gut und sie will bei ihnen bleiben und nicht in das Waisenhaus zur "bösen Tante"...

Was sagten die Kinder dazu?

"Es war spannend."

"Es war lustig."

"Die Räuber waren cool."

"Die Musik zum Film hat mir gut gefallen, weil sie so fetzig war."

"Das Mädchen hatte lustige Einfälle."

"Immer wenn der Postbote zu sehen war, war es besonders lustig."

"Die Bilder waren toll gezeichnet."

Wollt Ihr noch mehr Infos?

http://www.dreiraeuber-derfilm.de/
Ein Spektakel der indischen Art durften 14 Mädchen der Ichoschule am 06. April erleben. Frau Egger hatte die Veranstaltung, die uns wieder einmal von der Initiative Kinder und Opern ermöglicht wurde,

zur reinen Damen-Sache erklärt und machte sich mit der Gruppe auf zum Circus Krone. Was dann folgte war ein beeindruckendes Erlebnis für Augen und Ohren.

Nach ausverkauften Theatern in Australien und Asien kam die Sensations-Produktion erstmals auf den Europäischen Kontinent! Die größten Hits der Bollywood-Blockbuster wurden vereint in einer noch nie gesehenen Tanzshow. Über 30 Tänzer, Sänger und Schauspieler boten eine Show mit atemberaubenden Choreographien. Prachtvolle und farbenfrohe Kostüme, wiegende Trommelrhythmen und die Sehnsucht nach dem verbotenen Kuss - Bollywood war zum Greifen nah und die Mädels total happy.
Unter dem Motto: Töne erforschen, Klang entdecken, Musik erleben besuchte die AG Musik begleitet von Frau Egger und Frau Reichmann die Mitmachausstellung "Vom Krach zu Bach" im Kinder- und Jugendmuseum.

Dort durften die Kinder nach einer kurzen allgemeinen Einführung selbst Instrumente ausprobieren und die verschiedenen Klänge von Blasinstrumenten und Streichinstrumenten erforschen. Ob Tuba, Horn, Trompete, Posaune oder sogar Alphorn, ob Geige, Cello, Harfe oder Klavier: eine riesengroße Sammlung an Instrumenten wartete auf die Kinder und alle durften ausprobiert und gespielt werden. Dabei halfen erfahrene Musiker, die uns zeigten, wie man richtig pfeift, bläst, streicht oder trommelt.

Aber wie entstehen Töne überhaupt? Wodurch verändern sie sich?

Warum kann man Töne hören? Kann man sie auch sehen oder fühlen?

Warum klingen Instrumente verschieden und wie werden Töne zur Musik?

Viele Mitmachstationen, Experimentierbereiche und Werkstätten luden die Kinder auf eine spannende Reise durch die Welt der Töne und Klänge ein. Dabei konnten wir interessante Dinge über die Welt der Klänge erfahren und teilweise am eigenen Leib erfahren. Alle waren begeistert von dieser Aktion und wären am liebsten noch länger geblieben.
Bei der Veranstaltung Gasteig brummt war die AG Musik live dabei und hatte die Möglichkeit, interessante Informationen über die Bühnentechnik in der Philharmonie und über deren Orgel zu sammeln. Auf spielerische und unterhaltsame Weise wurde uns deutlich gemacht, dass ohne Licht und Sound hier nichts funktionieren würde. Die Philharmonie ist der größte Konzertsaal Deutschlands und verfügt über eine ganz besondere Akustik. Die gelungene Präsentation der Orgel war sehr beeindruckend. Über die vielen Orgelpfeifen staunten wir nicht schlecht und erst recht darüber, wie viele verschiedene Klänge man mit einer Orgel hervorbringen kann. Nachdem wir einige musikalische Leckerbissen der ganz großen Komponisten genossen hatten, wurden wir mit einem beschwingten Radetzky-Marsch, gespielt auf der Orgel, aus der Philharmonie entlassen und machten uns genauso beschwingt auf den Heimweg.
Im Februar beschäftigten sich die Kinder der Klasse 2a mit Frau Er, einer Lehramtsstudentin, mit Obst, Gemüse, Kräutern und Gewürzen.

Dabei sollten sie vor allem herausfinden, welche Obst- und Gemüsesorten bei uns wachsen und welche Sorten aus anderen Ländern zu uns kommen. Zum Abschluss der Lerneinheit wurden eine Gemüsesuppe und gefüllte Paprika gekocht, die dann gemeinsam genüsslich verzehrt wurden. Die Zutaten dazu kauften die Kinder selbst auf dem Bauernmarkt am Mariahilfplatz und in einem Gemüseladen ein.

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