Schuljahr 2008

Hier finden Sie eine Auflistung unserer Aktivitäten und Projekte. Durch Anklicken der Überschrift kommen Sie zum jeweiligen Artikel.

Die Kurse des diesjährigen K.i.d.S.-Projektes standen in diesem Jahr ganz unter dem Motto Bewegung und Tanz. Auf ideale Weise ergänzten sie unser Jahres-Gesundheitsprojekt "WEG" (Wachsen-Entwickeln-Gedeihen).

Von März bis Mai absolvierten die Kinder der zweiten bis vierten Klassen in insgesamt sechzig Doppelstunden verschiedene Tanz- und Bewegungskurse:

In einer Woche dreimal im Ökologischen Bildungszentrum - das schafften tatsächlich einige Kinder der Klasse 2b, die neben unserem Besuch im Rahmen des Schulklassenprogramms auch noch ihren Geburtstag dort feierten.

Herrn Bauer vom ÖBZ gelang es, uns restlos für das Thema Hecke zu begeistern. Wir erfuhren viele interessante Details über Heckenpflanzen und -tiere und konnten alles sehen, fühlen und zum Teil auch schmecken. Anschließend durften wir selbst nach

Eibe, Vogelbeere, Sauerdorn usw. suchen, um Pflanzen für unser Hecken-Memory zu sammeln. In spielerischer Form übten wir diese dann ein und konnten beim abschließenden Quiz beweisen, dass wir schon richtige Hecken-Experten sind.

Das Highlight des Tages war wohl der kleine Grasfrosch, den Herr Bauer mit geübtem Kennerblick in der Schlucht aufspürte. Danke für diesen spannenden Vormittag, Herr Bauer!
Einen ganz besonderen Gast durfte die Klasse 2b zum Ende des Schuljahres begrüßen: Uli Oesterle, besser bekannt als Vincents Papa, entführte uns in die Welt des Comics und gab uns Einblicke in die Arbeit eines Comiczeichners. Dabei wurde uns allen schnell klar, dass es ein weiter Weg von der ersten Skizze bis zur fertigen Geschichte ist. Lang hat es gedauert, bis Herr Oesterle sein neuestes Werk "Hector Umbra", das ihm eine wahre Herzensangelegenheit war, endlich der Öffentlichkeit präsentieren konnte. Bei einer großen Ausstellung im Rahmen des Münchner Comicfestivals wurde das Comic-Epos gebührend gefeiert und die Fans konnten sogar ein Werk von Sohn Vincent bewundern, der in die Fußstapfen seines Vaters getreten war und seine eigene Interpretation von Hector Umbra in Acryl beisteuerte.

Gespannt verfolgten wir, wie Herr Oesterle live unsere Ideen für einen Comic zu Papier brachte und vor unseren Augen den Comic-Helden Super-Siggi zum Leben erschuf. Am Ende entstand eine richtige kleine Geschichte mit einem finsteren Verbrecher, einem furchterregendem Monster und Schnuffel, einem kleinen Jungen, über dessen Identität nur gemutmaßt werden kann. Schnell entstanden zahlreiche Ideen für eigene Comic-Figuren und es wurde eifrig entworfen und gezeichnet. Das Klassenzimmer wurde kurzerhand zum Zeichenstudio umfunktioniert. Herr Oesterle gab hilfreiche Tipps und entdeckte sogar das ein oder andere Talent unter den fleißigen Comiczeichnern.

Herzlichen Dank, Herr Oesterle, für diese Inspiration und ihr Engagement. Für Ihre weitere Arbeit wünschen wir Ihnen alles, alles Gute!
Bei schönem Wetter starteten wir, die Kinder der ersten Klassen

in Richtung BUGA-Gelände. Ziel war eine wunderschöne Blumenwiese. Dort angekommen erforschten wir alles, was dort fleucht und kreucht. Unterschiedlichste Arbeits- und Beobachtungsaufträge halfen uns, die Wiese mit allen Sinnen zu entdecken.

Zum Schluss ging es noch auf einen tollen Spielplatz, wo wir rutschten, kletterten, in einem Rad liefen, mit Wasser spielten ...
Bei gefühlten 40 Grad im Schatten fanden am 22.07.09 unsere Bundesjugendspiele auf der Sportanlage St.-Martin-Str. statt. Bei diesen tropischen Temperaturen floss der Schweiß natürlich in Strömen. Trotzdem gaben alle Beteiligten ihr Bestes

in den Disziplinen Laufen, Werfen, Springen. Bei den traditionellen Staffelläufen lieferten sich die Klassen ein heißes Rennen. Sieger in den 1. und 2. Klassen wurde die Klasse 2b, in den 3. und 4. Klassen ganz knapp die Klasse 4b.
In der letzten Schulwoche verlegten wir, die Klasse 4a, unseren HSU-Unterricht vom Klassenzimmer ins Freie und fuhren an den Hachinger Bach.

Dort trafen wir uns mit der Biologin Nina Schnapp. Nach einer kurzen Einweisung im Umgang mit dem Kescher durften wir Tiere aus dem Wasser fischen, in Schüsseln sammeln und in Becherlupen genauer betrachten. Anhand von Bildern, die Nina mitgebracht hatte, bestimmten wir die gefundenen Tiere. Wir staunten, wie viel Leben sich in unseren heimischen Bächen befindet.

Nina konnte uns viele interessante Dinge über die Lebensweise der Flusskrebse, Wasserschnecken und verschiedener Insektenlarven erzählen. Abschließend wiederholten wir die Bedeutung des Wassers für Mensch und Tier, den Wasserkreislauf und die Notwendigkeit, Wasser sparsam zu gebrauchen und sorgsam mit ihm umzugehen.

Bei den sommerlichen Temperaturen war das Lernen am und im Wasser eine tolle Abwechslung zum Unterrichtsalltag in der Schule.

Vielen Dank, liebe Frau Schnapp, für diesen informativen und kurzweiligen Vormittag!
Mit Luftmatratzen, Schlafsäcken, Kuscheltieren und natürlich Büchern ausgerüstet kamen am 2. Juli abends fast 70 Kinder zur Lesenacht in die Schule. Der Lagerplatz wurde in manchen Klassenzimmern ganz schön eng bei so vielen ausgebreiteten Sachen...

Innerhalb der Klassen fanden anschließend verschiedene Aktionen statt. Einige Kinder tobten sich in der Turnhalle erst mal so richtig aus, bevor es ans Lesen ging. Dabei gab es viele verschiedene Lesevorlieben. Es wurde vorgelesen, selbst gelesen und in Gruppen gelesen. Zwischendurch gab es leckeres selbstgemachtes Popcorn und dann regnete es auch noch glitzernde Päckchen vom Himmel, die wir mit Hilfe von Taschenlampen im Pausenhof aufspürten. Nachdem die Zähne geputzt waren, schmökerte jeder für sich in seiner Lektüre. Nach einiger Zeit glitten wir alle langsam in den Schlaf und wurden von den ankommenden Schulkindern erst am nächsten Morgen wieder geweckt.

Nach einem tollen Frühstück in der Mittagsbetreuung, das uns der Förderverein bereitete, gingen wir hundemüde nach Hause und ruhten uns von dieser ereignisreichen Nacht erst einmal aus.
Eine Autorenlesung der besonderen Art erlebten die Klassen 1b und 2b in der Stadtbibliothek. Geheimagent Morris berichtete dabei live von seinen Abenteuern. Verkleidet im Morris-Kostüm mit aufwändig gestaltetem Hundekopf zog der Schauspieler Henry Dahlke durch seine Erzählungen alle Kinder in seinen Bann. Das von Autor Jan Birck geschriebene Bilderbuch lebt natürlich auch von den lustigen Illustrationen, die mit einer Powerpoint-Präsentation auf eine Leinwand projiziert wurden. Im Anschluss an die Lesung signierte Agent Morris mitgebrachte Autogrammkarten mit seinem persönlichen Hundetatzenstempel.

Vielen herzlichen Dank an das Team der Stadtbibliothek für die Organisation dieser Lesung!

Es hat Spaß gemacht!
Im Juli wurde die Klasse 1a in die Bücherei eingeladen. Doch dieses Mal wurde uns nicht vorgelesen! Frau Manuela Ebeling führte mit uns spannende Experimente zum Thema Luft durch.

Wir schickten Gummibärchen auf Tauchstation, bauten ein Lungenmodell und fanden heraus, dass Luft auch ganz schön schwer sein kann.

Vielen Dank für diesen interessanten und kurzweiligen Vormittag!
Aufgrund der anstehenden Pausenhofsanierung begingen wir unser Sommerfest dieses Jahr etwas früher als sonst. Auch wenn das Wetter ziemlich unbeständig war und anfangs doch einige Regentropfen fielen, so wurde es doch ein gemütliches Fest, bei dem alle Beteiligten auf ihre Kosten kamen.

Während sich die Kinder ihre Zeit an verschiedenen Spielstationen vertrieben, konnten sich die Eltern im "Schulbiergarten" niederlassen. Für das leibliche Wohl hatte der Förderverein wieder bestens gesorgt. Viele Eltern hatten Leckereien für ein reichhaltiges Buffet gespendet. Bei zahlreichen Salaten und tollen Kuchenkreationen war für jeden Geschmack etwas zu finden.

Auch die vom Förderverein organisierte Tombola fand wieder einmal großen Anklang.

Mit dem Gesamterlös des Sommerfestes wird das neue Pausenhofspielgerät Gurtsteg mitfinanziert.

Herzlichen Dank für diese Unterstützung

Cool Strong Kids hat Herr Hummel aus allen Erstklässlern gemacht. Die verschiedenen Spiele zur Stärkung des Selbstbewusstseins machten viel Spaß. Mit Kraft und noch mehr Konzentration schafften es am Ende sogar alle, ein Brett mit dem Fuß zu zertreten

Wir, die Kinder der Klasse 4a machten als Abschluss des HSU-Themas „Münchner Geschichte(n)“ am 27.05.2009 eine geschichtliche Entdeckungstour durch die Münchner Innenstadt. Frau Kurz, Frau Kohl und Frau Lehmeier begleiteten uns freundlicherweise. An dieser Stelle herzlichen Dank für ihren Einsatz.

Da wir in der Schule die Rallye gemeinsam planten, konnten wir immer wieder selbst als Experten fungieren. Wir entschieden gemeinsam, welche Punkte wir ansteuern würden und arbeiteten in Gruppen Fragen für unsere Rallyemappe aus. Einige Kinder beschäftigten sich im Vorfeld mit den Sagen, die es über viele historische Plätze in der Stadt gibt und trugen sie vor Ort den Mitschülern vor.

Auf unserer Rallye konnten wir vieles, was wir schon im Unterricht gelernt hatten, entdecken und erkunden. Wir staunten, wie viele Dinge aus der Vergangenheit man heute noch, 851 Jahre nach seiner Gründung, in München entdecken kann.

Ausgangspunkt war der Ort, an dem sich die ersten Siedler von München niederließen: der Alte Peter, die erste Kirche Münchens, gegründet von Benediktinermönchen. Hier entdeckten wir angebliche Spuren aus dem Dreißigjährigen Krieg: Eine Kanonenkugel steckt noch in der Mauerseite des Schiffes, die zum Alten Rathaus zeigt. Vielleicht findet ihr sie ja auch… Hier begegnete uns das erste Mal auf unserer Tour der Teufel, der sich über den Aufbau der Kirche ärgerte. So kam der Alte Peter der Sage nach zu seiner schiefen Turmspitze.

Anschließend erfuhren wir auf dem Marienplatz einiges über die Figuren am Fuße der Mariensäule und deren Bedeutung. Die Originale konnten wir schon im Stadtmuseum bestaunen.

Wusstet ihr, dass man München in der Zeit um 1175 zu Fuß innerhalb von ca. 10 Minuten durchqueren konnte und von einem Ende der Stadt zum anderen Ende schauen konnte? Unglaublich, aber wahr: Vom Alten Rathaus bis zum Schönen Turm (das waren zwei Haupttore der ersten Stadtmauer) kann man sogar heute noch schauen.

Den Schönen Turm gibt es zwar nicht mehr, aber wenn man sich an der Ecke, an der die Kaufinger Straße zur Neuhauser Straße wird, aufmerksam umschaut, findet man noch Dinge, die an ihn erinnern: eine Infotafel an einem Pfeiler des Kaufhauses, die Umrandung des Tores ist auf dem Boden eingepflastert und eine Figur an der Ecke des Hauses, die den Turm auf dem Rücken trägt. Vielleicht macht ihr euch ja mal bei eurem nächsten Besuch in der Stadt auf die Suche.

Außerdem begegneten wir den Spuren von vielen sagenhaften Figuren: einem Goldschmied aus dem Schönen Turm, dem Teufel, einem Drachen mit tötendem Blick und sogar einem zahmen Äffchen, das ein Königsbaby auf einen hohen Turm schleppte. Wenn ihr mehr über diese Figuren erfahren wollt, könnt ihr selbst nachlesen. Hier findet ihr die Geschichten.

Nach unserer Rallye wissen wir nun auch, dass es eine Burg in München gab.

Wir kennen die Figuren und deren Bedeutung an der Mariensäule und konnten sogar bei einem Ritterturnier auf dem Marienplatz dabei sein. Wir begegneten den Schäfflern (wichtige Handwerker im Mittelalter, die Holzfässer herstellten) und wissen, wo sie im mittelalterlichen München wohnten und konnten deren Tanz bestaunen, obwohl der nächste erst im Jahr 2012 stattfindet.

Außerdem wissen wir nun, wie viele Treppenstufen der Türmer im Alten Peter bezwingen musste, um zu seinem Arbeitsplatz zu kommen.

Ach ja….und wisst ihr, wie viele Münchner Kindl am Neuen Rathaus auf den Marienplatz blicken? Zählt doch mal nach.

Seid ihr neugierig geworden? Dann könnt ihr hier mehr darüber erfahren, was wir gelernt und entdeckt haben und euch einige Schnappschüsse von unserem Ausflug anschauen.

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